fuchsbau on tour

Unser Reisetagebuch

Schlagwort: 2017 Seite 1 von 2

Eine süsse Insel

Insel Öland und die Stadt Kalmar einfach traumhaft.

Die Schweden nennen Öland liebevoll ihre Sonneninsel. Völlig zu Recht, Öland ist tatsächlich Spitzenreiter in der schwedischen Sonnenstatistik. Auch wenn es im Rest von Schweden regnet, scheint auf Öland oft die Sonne. Selbst die schwedische Königsfamilie hat hier ihre Sommerresidenz (Schloss Solliden), und feiert dort alljährlich am 14. Juli den Geburtstag der Kronprinzessin Victoria. Ein riesengroßes Fest für alle Touristen und Ölander. Dieses Jahr feierte sie ihren 40igsten Geburi. Diese traumhafte Insel erkundeten wir auf einer kleinen Rundfahrt. Leider nur in einem kleinen Teil der Insel. Der Zeitplan drängt…..

Typisch für Öland sind die Windmühlen. Einstmals gab es knapp 2000 Windmühlen mit denen die Ölander den Wind nutzten. Heute gibt es noch rund 350 Windmühlen, sie stehen unter Denkmalschutz.

Nachdem wir wieder an die Brücke nach Kalmar kamen, nahmen wir schweren Herzens Abschied von dieser wirklich schönen Insel. Hier könnte man glatt zwei Wochen Ferien machen.

Nach der Überfahrt über die Brücke erreichten wir wieder Kalmar. Diese Stadt beherbergt eines der besterhaltensten Reaissanceschlösser in Nordeuropa. Ein Grund diese Stadt ein wenig genauer  zu erkunden. Viele alte Gebäude zeugen noch heute vom Reichtum der damaligen geschichtsträchtigen Zeit. Durch die Lage Kalmars an der einstigen Grenze zu Dänemark, spielte die einstige Burg eine wichtige Rolle in der schwedischen Geschichte. Das Schloss steht auf einer kleinen Halbinsel an der Ostseeküste angrenzend an die schöne Altstadt und ist durch einen Burggraben vom Festland getrennt. Das Schloss geht zurück auf einen 1180 unter Knut Erikson erbauten Verteidigungsturm, der von ihm zum Schutz gegen Piraten und anderer Feinde, die von der See her die Stadt bedrohten, erstellt wurde. Das Schloss war auch der erste Aufenthaltsort von Gustav Wasa nach seiner  Flucht aus dänischer Gefangenschaft. Nach einem guten italienischen Kaffee brachen wir nach der Erkundungstour durch Kalmar auf und fuhren über Oskarshamn nach Langsjön, wo wir unser nächtes Nachtlager  aufschlugen.

Zombies

Unsere Nacht neben dem Friedhof verlief eigentlich ohne grössere Zwischenfälle. Ausser…

Gestern machten wir während des Nachtessen noch Witze über Zombies die uns Nachts vom Friedhof her besuchen kommen.

Just in dieser Nacht muss ich wohl mit der Hand im Schlaf ausgeschlagen haben. Auf jedenfall war Bine anschliessend hellwach weil sie so erschrak. Anschliessend konnte sie nicht mehr richtig einschlafen. Als sie dann mal schlafen konnte wurde sie wieder geweckt. Diesmal von zwei Damen die wohl zutief ins Glas geguckt hatten und in der Folge in Nähe des Camper’s ständig nach Jürg riefen. Jänu….

Um 9.00 Uhr trafen wir uns noch einmal mit Thomas, Peggy und Heidi zum Frühstück. Gegen 10.30h verabschiedeten wir uns von ihnen.

Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich für die Gastfreundschaft und die tollen Stunden mit Euch bedanken. Freuen uns bereits darauf, mit euch die nächsten Caipi zu trinken. 

Nun brachen wir in Richtung Rostock auf. Die Fahrt verlief bis kurz vor Waren/Mürritz problemlos. In diesem Bereich staute sich der Verkehr über mehrere Kilometer vor einer Brückenbaustelle, was auf Dauer recht mühsam war.

Kurz vor 17.00h erreichten wir Rostock, dass uns mit nem Wolkenbruch empfing. Als sich der Regen legte unternahmen wir am alten Stadthafen einen Spaziergang, bei dem wir verschiedene alte Schiffe bestaunten. So auch den Dreimaster von Joey Kelly (Kelly Family). Da wir noch nichts richtiges gegessen hatten, durfte unser Geburtstagskind das Restaurant für das Nachtessen auswählen. Leon wählte die urige Fischerstube „zur Kogge“. Wir stauneten ab den vielen Dekosachen, die in diesem Lokal an den Wänden und von der Decke hing. Das Essen war richtig lecker.

Für diese Nacht entschieden wir uns für den Parkplatz bei der Fähre. Diese werden wir morgen um 7.30h in Beschlag nehmen 😉

Das Reisefieber steigt

Bei wieder einmal angenehmer Luft und Temperaturen sitzen wir auf unserer Terrasse und merken das unsere Reisefieberkurve steil nach oben zeigt.

In nicht einmal einer Woche sind wir mit dem Wohnmobil unterwegs nach Schweden. Wir sind gespannt was uns da alles erwarten wird. Da wir frei von Reisezwängen, so ganz nach dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ reisen, wissen wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht, was wir sehen und wo wir durch fahren werden. Sicher haben wir ein paar Läckerli im Kopf die wir gerne ansteuern wollen, doch wann wissen wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht.

Einzige Fixtermine die wir jetzt wissen sind, dass wir am Montag, 17. Juli 2017 in Rostock auf die Fähre „müssen“ und am 24. Juli 2017 in Stockholm am Flughafen unseren Gast abholen werden.

Wer das genau ist sei hier noch nicht verraten.

Lasst Euch überraschen und kommt Digital mit auf unsere Schwedenreise.


Seite 1 von 2

Präsentiert von WordPress & Theme erstellt von Anders Norén