fuchsbau on tour

Unser Reisetagebuch

Schlagwort: Borgomanero

Heute hat der Mond Schweineohren…

Als wir am Morgen aufwachten, staunten wir nicht schlecht. Gingen wir gestern auf einem leeren Parkplatz schlafen, erwachten wir morgens in einem Fullhouse. Mittendrin stand unser Baldur. Eigentlich für uns ungewohnt. Es war doch Karfreitag. Als wir dann aber in die Stadt gingen, war uns schnell klar warum. Hier war ein recht grosser Wochenmarkt, weshalb die Parkplätze alle belegt waren.

Wir genossen die herschende Marktatmosphäre und gönnten uns auch das ein oder andere, bevor wir uns auf den Weg machten.

Unsere Fahrt führte uns via Genua an die Steilküste von Chinque Terre. Im kleinen Ort Daina Marina fanden wir nahe des Strandes, einen Platz auf einem Campingplatz. Nach dem Einrichten wollten wir uns die Hände waschen. Doch es kam kein Tropfen Wasser aus dem Hahn. Sämtliches Zutun half nichts. Wasser und WC-Spülung funktionierten einfach nicht.

Auf den Frust hin wollte Bine einen „Beruhigungskaffee“ zubereiten. Sie füllte Wasser in die Kaffeemaschine ein und drückte anschliessend auf Start. Ja unser Frust wurde jetzt noch grösser. Auch unsere heissgeliebte Maschine hat den Geist aufgegeben.

Kurz entschlossen begaben wir uns ins Dorf um einen guten Kaffee zutrinken. Nerven wieder einwenig beruhigt.

Anschliessend gönnten wir uns ein Nachtessen, welches unsere herschende Stimmung nicht viel besser machte. Der Fisch wurde zutode gegrillt und schmeckte dementsprechend.

Als auf dem Heimweg noch starker Regen einsetzte,kapitulierten wir vor der Situation und beendeten den Tag mit einem baldigen zu Bett gehen.


Über Berg und Tal und das ganz ohne Stau

Kurz nach 14.00h starteten wir von zu Hause aus in Richtung Kandersteg. Wir stellten uns auf eine lange und staureiche Fahrt ein. Doch wir hatten wirklich Glück. Ausser stockendem Verkehr beim Grauholz kamen wir recht gut voran und standen kurz vor 17.00h bei Schneefall in der Warteschlange für den Autozug nach Iselle.

Um 18.00h wechselten die Signale auf Grün und der Zug startete zur Fahrt durch den Lötschberg und den Simplon nach Iselle.

Nach der Ankunft in Iselle fuhren wir ohne Zollkontrolle los und erreichten bald Domodossola. Hier gönnten wir uns eine erste italienische Mahlzeit, bevor wir uns auf den Weg in Richtung Genua machten.

Bald machte sich bei mir die Müdigkeit bemerkbar. Wir entschlossen uns deshalb einen Stellplatz zu suchen. Bine lotste uns auf einen öffentlichen Stellplatz in Borgomanero, der sich als grosser leerer Parkplatz entpuppte. Nichts desto trotz stellten wir Baldur auf diesem Platz ab und gingen schlafen.


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