Nach einer ruhigen Nacht haben wir heute unsere Zelte in der Toskana abgebrochen und machten uns langsam auf Richtung Heimat.

Auf direktem Weg fuhren wir auf der Autobahn an Bologna vorbei und erreichten in der Emilia-Romagna gegen 14.00h Maranello.

Die Stadt ist bekannt als Sitz von Ferrari und des Montagewerkes sowie des gleichnamigen Formel 1 – Rennstalls der schwarzen Hengste. In dieser Stadt steht alles im Zeichen dieser italienischen Sportwagenmarke. Selbst die Strassenreinigung oder die Linienbusse erscheinen in den Strassen im Ferrari – Rot.

Für unseren Baldur fanden wir mit Hilfe eines Parkwächter (ja, auch ganz in Rot) direkt bei der Galleria Ferrari einen geeigneten Parplatz. Das Museum Galleria Ferrari bietet eine umfangreiche Sammlung historischer Ferrari-Fahrzeuge. Ausgestellt sind unter anderem seltene Serienmodelle, Prototypen und viele Formel-1-Rennwagen aus verschiedenen Epochen. Dieses Museum lässt bei jedem Ferrarifan das Herz garantiert höher schlagen.

 

Nach dem Besuch genehmigten wir uns vor dem Museumsgebäude einen Kaffee und genossen dabei die herschende „Rennatmosphäre“. Rund um das Museum kann man, mit nötigen Kleingeld versehen, mit vielen aktuellen Fahrzeugen Probefahrten unternehmen. Viele kleine Schumis waren hier mit teils arger Mühe (schalten ist kein Geheimniss 😉) daran, die Fahrzeuge durch die Strassen von Maranello zu steuern.

Nach kurzer Weiterfahrt erreichten wir Parma. Hier parkten wir unser Camper praktisch direkt in der Altstadt am Strassenrand und begaben uns zu Fuss in die für uns unbekannte Stadt.

Ok, den Schinken, den Käse oder die Teigwaren kannten wir, aber die dazugehörende Stadt nicht.

Schnell merkten wir, dass uns diese Stadt richtig gut gefällt. Die Atmosphäre der alten Gebäude, gepaart mit regen Treiben in den Gassen zogen uns sofort in ihren Bann.

 

Mit vielen tollen Eindrücken und müden Füssen begaben wir uns spät Abends zu Baldur zurück. Es dauerte nicht lange bis wir schliefen.