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Unser Reisetagebuch

Schlagwort: Genua

Genua – oder das lange Warten

Invorio Superiore morgens

Nach einer ruhigen Nacht fuhren wir gegen 9.00h los in Richtung Genua. Da in verschiedenen Reiseblogs, von blankem Chaos beim Einchecken auf die Fähre die Rede war, wollten wir nicht zu spät an der Fähre sein.

Reisfelder entlang der Autobahn Richtung Genua

Vorbei an unendlichen Reisfeldern und Bauerhöfen neben der Autobahn erreichten wir viel zu früh den Fährhafen in Genua.

Hafen Genua. Warten auf die Fähre

Bei brütender Hitze warteten wir am Quai, bis wir gegen 18.00h auf die Fähre fahren konnten.

Gegen 21.00h legte unser Schiff ab und die Überfahrt nach Sizilien begann.

Traumhaft die nächtliche Aussicht auf die Küste als wir Genua verliessen.

Heute hat der Mond Schweineohren…

Als wir am Morgen aufwachten, staunten wir nicht schlecht. Gingen wir gestern auf einem leeren Parkplatz schlafen, erwachten wir morgens in einem Fullhouse. Mittendrin stand unser Baldur. Eigentlich für uns ungewohnt. Es war doch Karfreitag. Als wir dann aber in die Stadt gingen, war uns schnell klar warum. Hier war ein recht grosser Wochenmarkt, weshalb die Parkplätze alle belegt waren.

Wir genossen die herschende Marktatmosphäre und gönnten uns auch das ein oder andere, bevor wir uns auf den Weg machten.

Unsere Fahrt führte uns via Genua an die Steilküste von Chinque Terre. Im kleinen Ort Daina Marina fanden wir nahe des Strandes, einen Platz auf einem Campingplatz. Nach dem Einrichten wollten wir uns die Hände waschen. Doch es kam kein Tropfen Wasser aus dem Hahn. Sämtliches Zutun half nichts. Wasser und WC-Spülung funktionierten einfach nicht.

Auf den Frust hin wollte Bine einen „Beruhigungskaffee“ zubereiten. Sie füllte Wasser in die Kaffeemaschine ein und drückte anschliessend auf Start. Ja unser Frust wurde jetzt noch grösser. Auch unsere heissgeliebte Maschine hat den Geist aufgegeben.

Kurz entschlossen begaben wir uns ins Dorf um einen guten Kaffee zutrinken. Nerven wieder einwenig beruhigt.

Anschliessend gönnten wir uns ein Nachtessen, welches unsere herschende Stimmung nicht viel besser machte. Der Fisch wurde zutode gegrillt und schmeckte dementsprechend.

Als auf dem Heimweg noch starker Regen einsetzte,kapitulierten wir vor der Situation und beendeten den Tag mit einem baldigen zu Bett gehen.


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