fuchsbau on tour

Unser Reisetagebuch

Schlagwort: Greve

Greve reloaded, Radda, San Gimignano und Certaldo

Kurz nach 8 Uhr begaben wir uns noch einmal in das Städtchen. Ohne den grossen Markt wirkt Greve einfach anders auf uns.

Piazza Giacomo Matteotti

Auf der Piazza Matteotti, genossen wir bei  angenehmen Temperaturen unser Morgenessen und spazierten anschliessend durch die Gässchen. Oberhalb der Ortschaft genossen wir den Blick auf Greve und sein Umland, bevor wir uns anschliessend beim nahen Stellplatz auf die Weiterfahrt vorbereiteten.

Die Fahrt ging durchs Chiantigebiet weiter nach Radda. Dieses kleine Städtchen liegt auf einem Hügel und bietet nebst einem genialen Ausblick ins Chianti, eine mit vielen kleinen Gässchen gespickte Altstadt. Immer wieder entdeckten wir Kleinigkeiten, die diesem Ort den Charme verleihen. Bei einem nächsten Besuch in der Toskana werden wir hier ganz sicher wieder Halt machen.

Nach einem kleinen Snack fuhren wir weiter und bemerkten dabei nicht, dass wir uns immer mehr von unserem eigentlichen nächsten geplanten Übernachtungsplatz entfernten. Erst als wir nirgends mehr Wegweiser nach San Gimignano entdeckten, entschlossen wir uns, das Navi zu starten. Jetzt merkten wir, dass wir die falsche Seite der Bergabfahrt gewählt haben. Es blieb uns nichts anderes übrig als die Route über die Autobahn via Florenz zu wählen.

San Gimignano mit den bekannten Geschlechtertürmen

Nach geraumer Zeit erreichten wir nun unser geplantes Etappenziel. Nach langem Suchen für einen geeigneten Stellplatz, entschieden wir uns dazu, wild zu parkieren und nach dem Besuch von San Gimigiano weiterzufahren. In einer Seitenstrasse fanden wir einen Parkplatz und begaben uns in die Stadt. Auffallend wie stark hier die Preise im Gegensatz zu den bisherigen Stationen unserer Reise angezogen haben. Ein Espresso kostet schnell mal 1 Euro mehr. Wahnsinn. Jänu. Das Städtchen ist trotzdem eine Reise wert. Abends fuhren wir weiter nach Certaldo. Diese Stadt kannten wir von einem früheren Ferienaufenthalt. Wir fanden unsere damalige Lieblingspizzeria auf Anhieb und genossen ein leckeres Essen. Wie früher.

Gegen 22.00 Uhr fuhren wir los und fanden ausserhalb am Berg einen gediegenen Campingplatz, wo wir uns einrichteten. Es dauerte nicht lange und die Füchse gingen mit einem zünftigen Gewitter schlafen.


Greve oder ab in die Mitte des Chianti

Heute fuhren wir von Volterra kommend in das bekannte Chiantigebiet. Auf kleinen und engen Strassen erreichten wir Greve.

Markttreiben in Greve

Greve ist eines der bekannten Winzerstädtchen fast mitten im Chianti. Schnell haben wir den wunderschönen und kostenlosen Stellplatz gefunden und uns eingerichtet. Das erste mal sassen wir, wie im Sommer an unserem Tisch neben Baldur und genossen die Sonne. Bald gesellte sich ein Paar aus Österreich dazu und wir kamen ins Gespräch.

Da gerade ein grosser Markt in der Stadt im Gange war unternahmen wir erst gegen Abend einen Spaziergang ins Städtchen. Leider konnten wir wegen diesem Markt die Schönheit des Ortes nicht voll geniessen weshalb wir uns bald mit Käse, Brot und Salami auf den Heimweg zum Camper machten.

Zusammen mit unseren Nachbarn, genossen wir bei einem guten Wein den Abend vor dem Camper und gingen dann schlafen.

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